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Turnen, Trash, Taekwondo

in Turnen, Trash, Taekwondo 22.06.2018 20:18
von gkapkowski • 15 Beiträge

Turnen, Trash, Taekwondo
...und wie die "Martial Arts" in den Medien tatsächlich präsent sind
von Gilbert Kapkowski 15.09.2007


Unter "trash" versteht man allgemein sowas wie "Müll", "Mist". In den Medien ist damit seichte
Unterhaltung auf unterem Niveau gemeint - vorzugsweise dümmliche Billigproduktionen mit wenig
Tiefgang, dafür aber beispielsweise mit einfach zu konsumierenden Gewaltdarstellungen.

Zielgruppe
üblicherweise: Die Jugend.

Es ist nicht besonders verwunderlich, dass die allermeisten Journalisten die "Martial Arts" allgemein ungefähr auf diesem Level einordnen und sie haben dabei in einigen Fällen nicht ganz Unrecht.

Vordergründig wird "GEWALT" und werden "GEWALTDARSTELLUNGEN" überall
weitestgehend abgelehnt, nicht nur in den Medien, sondern auch in der Politik.
Genaugenommen findet sich kein klar denkender Mensch, der Gewalt gut heisst oder sie gegen Menschen einsetzen möchte.

Die grössten "Verbrecher" der Weltgeschichte haben aber oft auch die grössten "Friedensreden"
gehalten.

Das mit der selbstverständlichen Ablehnung von Gewalt findet allerdings eine natürliche Grenze,
wenn es um´s Geschäft, gezielte Unterdrückung anderer, diverse Vorteile für sich selbst, den
"Glauben" oder um die "Macht" und die "Politik" geht.

Die Medien sind bei der entsprechenden Meinungsbildung immer dabei.

Dann ist mitunter sogar brutalstes "Kämpfen" plötzlich sehr legitim - die Dinge können sich sehr
schnell in ihr komplettes Gegenteil verkehren und ein- und dasselbe ist erstaunlicherweise kurz
darauf etwas ganz anderes.

Nicht nur die "Politik", auch besonders die "Medien", die Gewalt immer der allgemeinen Lage
angepasst darstellen, spielen eine der Hauptrollen in diesem grossen Spiel der Menschheit.

Unschönes Mega-Beispiel sind "Militär", "Kriege" und "Helden".

Vor einiger Zeit sah man im Fernsehen bei einem grossen Militärmusik-Festival in Moskau eine
deutsche Militärkapelle schwungvoll aufspielen.

Das war im Jahre 2007 und es gab viel Applaus und gute Stimmung.
Der Aufmarsch von deutschem Militär an nahezu der gleichen Stelle 1942 hatte eine ganz andere
Wertigkeit.

Bereits ein paar Jahre später ist (in den Medien) selbst das Extremste wieder genau andersherum
präsent.

Ein Panzerfahrer, der beim Sturmangriff ein Haus zusammenschiesst, kriegt wahrscheinlich einen
Orden, selbst wenn er betrunken gefahren sein sollte.

Derselbe Fahrer, der im Zivilleben als Busfahrer unter Alkoholeinfluss einen Unfall baut, gilt selten
als Held, sondern eher als kriminell und rücksichtslos.

Die Heimatzeitung schreibt dazu sicherlich so, wie es grad opportun ist.

Was haben die "Martial Arts" = die Zusammenfassung meist "asiatischer" Kampfkünste mit sowas
zu tun ?

Zumindestens in den Medien gilt für sie ein ähnliches Prinzip.
Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.

Es kommt eher darauf an, wie es "dargestellt" und gewertet wird (werden soll).
Selbst bei mega-brutalsten Szenen beim Fussball - im Stadion oder auch ausserhalb - mit
Massenschlägereien, Gefechten und Zerstörungen durch Hooligans und sogar Todesopfern nach
Ausschreitungen extremer Art, gilt Fussball immer noch als echter "Sport" und ist selbst irgendwie
nie schuld an der Gewalt.

In den Medien bestimmt nicht, denn dafür sitzen in den Rundfunkräten, beim Privatfernsehen und
auch in der kleinsten Lokalredaktion viel zu viele "Fussball-Fans".

Der Verfasser dieser Zeilen hat überhaupt nichts gegen Fussball, ganz im Gegenteil, denn das ist ein toller Sport, wenn er nicht grad für ganz andere Zwecke missbraucht wird.

Die "Martial Arts" haben vergleichsweise als "Sportart" überhaupt keine Lobby, keine wirklich
einflussreichen Anhänger und werden deswegen ganz schnell und komplett auf ein
"gewaltverherrlichendes" Potenzial reduziert.

Denn "Kämpfen" liegt bei Kampfsportlern in der Natur der Sache und daran kommt man niemals so ganz vorbei.

Ein Gegenargument ist schwer zu finden, denn bei oft nicht weniger umkämpften Spielen mit dem
Ball und einem Tor geht es um ein "Objekt" und ein "Ziel" und nur nebenbei gegen einen
menschlichen Gegner oder besser "Mitspieler".

Es ist damit ansatzweise eine Wertigkeit von "Gewalt" wie sie im Unterschied zwischen echtem
"Nahkampf" und einer Fernlenk-Rakete besteht, deren Wirkung vom Absender nur noch auf einem
Bildschirm registriert wird.

Geschäftemacher, die mit dümmlichen Videospielen und heruntergekurbelten "Kung-Fu-Filmen"
daherkommen und oft auch die Medien selbst, werden von allgemein-philosophischen Überlegungen meist wenig berührt.

Mit diversen Brutalo-Veranstaltungen und -präsentationen kann und konnte man jedoch zu allen
Zeiten eine Menge Geld verdienen oder das Ganze "politisch" ausschlachten.

Selbst die ursprünglichen und meist romantisch verklärten "Olympischen Spiele" (der alten
Griechen) waren tatsächlich eher ein ziemlich kommerzielles Spektakel und boten teilweise ein
selbst heutzutage selten erreichtes Gewaltszenario - nur eben ohne TV-, PC- und Internetbegleitung.

Beim damaligen olympischen Boxen (mit absichtlich verletzungsträchtigen Lederriemen um die
Fäuste) und noch mehr beim "Pankration", einer Art Allkampf oder Freefight der Antike, war es bei
den Aktiven zum Beispiel üblich, herausgeschlagene Zähne sofort zu verschlucken, um dem Gegner keine Schwäche zu verraten.

Zielgruppe bei jeder Art von Sport-Spiel-Spannung immer auch die Jugend.

Hinter den allermeisten Gewaltpräsentationen stehen zumeist waschechte "Medien-Profis" und
keineswegs in erster Linie der Grossteil der "Kampfkünstler", die Trainer und auch nicht die
Mehrzahl der Ausübenden.

Denn das sind (heutzutage) in fast allen "Kampfsportarten" zumeist in der überwiegenden Breite
viele Kinder und Jugendliche, Trainer und Betreuer, die entweder "sportlich" denken und handeln
oder das Ganze mehr als Freitzeitbeschäftigung und -Betreuung sehen.

Gesellschaftlich und unter dem Aspekt überschüssige Energien und "Gewalt" in die richtigen Bahnen zu lenken, ist das Meiste eher sehr positiv angelegt und gar nicht "gewaltlastig".
Eher im Gegenteil.

Selbst bei Martial Arts-"Wettkämpfen" liegt das Schwergewicht nicht unbedingt in
"Schwergewichtlern", sondern in einer versteckten riesigen Breite von kleinen Jungs und Mädchen,
die Formen laufen, also so eine Art "Turnen" betreiben oder auf einer sportlichen Ebene kämpfen
möchten, ohne sich und anderen allzu weh zu tun.

Das ist beim Taekwondo, beim Kickboxen, beim Kung Fu oder Wu Shu und einigen anderen
"Martial Arts" so ziemlich dasselbe.

Was "Verbände" bisher nicht geschafft haben, ist ein einheitlich positives und "sportliches" Bild der
"Martial arts" nach aussen. Da gibt es weltweit zuviel Uneinigkeit, Abgrenzung und
Ungereimtheiten untereinander.
Viel schlimmer und in alle Richtungen unglaubwürdiger als bei etablierten Sportdisziplinen.

Klar tauchen auch immer wieder "brutale" und gewalttätige Auswüchse auf oder
Sport-"Kameraden", die Kampf-"Sport" gezielt missbrauchen.

Das allgemeine Bild in der Öffentlichkeit ist aber in wesentlichen Teilen ein durchweg falsches,
denn das produzieren die "Medien" nun mal so.
Die wissen es manchmal nicht besser oder sie ignorieren schon viel zu lange eine differenzierte Sicht der Dinge.

Oder sie machen sogar ihre eigene "Medien"-Politik mit dem Kampfsport.

Im besten Fall kommen die "martial arts" schnell auf die "trash"-Ebene, werden nicht so ganz
ernstgenommen oder als billig und nur halbwegs originell abgetan.
Im schlimmsten Fall sind sie eine vermeintliche Ursache für die zunehmende Gewalt in der Gesellschaft.

Aber ist das wirklich zutreffend ?

Hier soll beileibe keine Art von Medien-Schelte betrieben werden.
Nur der Hinweis sei erlaubt, dass die allermeisten "Kampfkünstler" und "Kampfsportler" von sich selbst und dem was sie machen, ein ganz anderes Bild haben, als die Leute, die die Sicht der Dinge über die "Martial Arts" in die Köpfe von sehr viel mehr Leuten pflanzen.

Zu diesem Thema passen einige Veröffentlichungen aus dem "H.ABlatt", die
nachstehend mit Quellenangabe aufgeführt sind. Gefunden wurden sie einfach mit dem Suchbegriff "martial arts".

Weitere Einschätzungen und Kommentare in dieser Art sind sicherlich auch woanders an der
Tagesordnung.


Im Originaltext von 2007 folgten die Texte und links auf nachfolgende 4 Presseartikel H.ABlatt

1.
GEWALT KÄMPFE BIS AUFS BLUT - MEDIENWÄCHTER KÖNNEN KAUM ETWAS DAGEGEN TUN

2.
GEWALT "WAHNSINNS-ANGEBOT" IN MEDIEN, SAGT GRÜNEN-POLITIKERIN

3.
GEWALT IN DER MASSENUNTERHALTUNG

4.
TURNEN, TRASH, TAEKWONDO

---

Turnen, Trash, Taekwondo
NACHTRAG 22.06.2018


Mein Artikel mit dem Titel „Turnen, Trash, Taekwondo“ wurde im Jahr 2007 geschrieben und dann nur kurzzeitig auf der Webseite „etftaekwondo.de“ veröffentlicht.

Zusammen mit etlichen weiteren (kritischen) Sachbeiträgen zum Sport aus meiner persönlichen Feder.

Einige Monate nach dieser online-Veröffentlichung, die vermutlich nur einen vergleichsweise sehr kleinen Leserkreis erreicht haben dürfte, war der link auf meinen Artikel auf besagter Webseite bereits wieder gelöscht.

Ab diesem Zeitpunkt war dieser Text zwar prinzipiell noch vorhanden, aber lediglich, nicht mehr direkt zugänglich, auf einem webserver für die genannte Webseite abgespeichert.
Zunächst gab es für mich keinerlei ersichtlichen Grund für eine Komplettlöschung der Datei.

Es hat nicht lange gedauert, bis der Verfasser, also ICH, diesen Artikel praktisch „vergessen“ hatte.
Was wegen der Vielzahl der seinerzeit von mir geschriebenen und schnell wieder offline gestellten Fachbeiträge gewissermassen das Übliche gewesen ist.

Aber, wie heisst es so schön...das Internet vergisst nichts.

Im Jahr 2011 erhielt ich eine überraschende „Abmahnung“ und eine „Schadenersatzforderung“ der Abteilung „Rechteverfolgung“ des „A.S.-Verlages“.

Eine Zeitlang Recherche war notwendig, weil ich zunächst überhaupt nicht erkennen konnte, was die genannte „Rechteverfolgung“ eigentlich von mir wollte.

Um es noch einmal zu verdeutlichen – es ging um eine, zwischenzeitlich seit ca. 3 Jahren, nicht mehr verlinkte, sprich nicht direkt zugänglich lesbare, sprich nur noch auf einem server-irgendwo-im-nirgendwo vorhandene, Textdatei = den hier nachfolgenden Fachartikel „TTT“.

Die Begründung zur Geltendmachung des von mir (angeblich) angerichteten „Schadens“ bestand im Kern daraus, dass ich durch meinen Artikel jahrelang Urheberrechte verletzt hätte, bzw. Verstösse gegen das sogenannte „Zitatrecht“ begangen haben soll.

Diese Annahme stützte sich auf insgesamt 4 zitierte Presseartikel aus dem "H.ABlatt", die mit Originaltext und direktem link auf die entsprechende online-Veröffentlichung des Presseorgans in meinem Artikel enthalten gewesen sind.

Weil sie thematisch direkt zum Thema passten und aus meiner Sicht zur Gesamtanalyse sehr aufschlussreich gewesen sind. Es war also für mich bei Erstellung des Textes elementar, mich genau auf diese zitierten Pressetexte zu beziehen.

Im übrigen sollte festgehalten werden, dass in der online-Präsenz des „H.ABlatt“ jeder der besagten Presseartikel frei zugänglich gewesen ist und dort sogar der Service eingerichtet war, den jeweiligen Artikel unmittelbar per e-mail an jedermann weiterzuleiten.

In dem oben veröffentlichten Originalartikel „TTT“ sind diese 4 Pressetexte und auch die links darauf jetzt absichtlich nicht mehr enthalten.

Ich habe in allen, hier zum Thema relevanten Textteilen = siehe meinen Brief an den (...übrigens TV-bekannten) Chefredakteur, ebenfalls darauf verzichtet, volle Eigennamen zu nennen und nenne deshalb auch den Redakteur und das entsprechende Presseorgan absichtlich NICHT beim echten Namen.

Gewissermassen aus vorbeugender Eigensicherung und um einer Spezialsuchmaschine keinen passenden Suchbegriff zu liefern.

Denn dieser Art „Presse“ und solchen „Geschäftsleuten“ traue ich längst keine Sekunde mehr über den Weg.

Aus meiner persönlichen Sicht dreht es sich in diesen Kreisen nämlich nicht um „Journalismus“, sondern lediglich um den grösstmöglichen Business und Profit in eigener Sache damit.

Persönliche Erfahrungen mit der „Presse“, speziell mit einer ganz bestimmten Lokalpresse, deren absichtliche Verdrehungen und Falschdarstellungen, die habe ich im Laufe meines Lebens, bereits bei anderen Gelegenheiten, sehr intensiv machen dürfen.

Unter dem Leitbegriff „Totengräber einer der sportfreundlichsten Städte“, gab es dazu (von mir) in früheren Jahren umfangreiche online-Artikel, Hintergrundanalysen und „Quellen“.

Zwischenzeitlich alles längst gelöscht, zu den Akten gelegt und es gab tatsächlich mehrere Fälle dieser Art Marke Kampf „klein gegen gross“ bzw. „David gegen Goliath“.
Wobei der Goliath letzten Endes jedesmal der Sieger geblieben ist.

Eine lange Abhandlung über die unrühmliche Rolle des sogenannten „Presserates“, der in einem konkreten Fall mal angerufen worden war – die erspare ich mir an dieser Stelle.

Als ich mal, das war so um die Jahre 1981-82, eine Zeitlang in einem JOURNALISTIK-Studium an der Uni Dortmund eingeschrieben war, hätte ich mir etliche praktische Erfahrungen (mit der schreibenden Zunft) im Traum nicht vorstellen können.
Die theoretischen Grundlagen des „Journalismus“, die ich in diesem Studiengang erlernen konnte, scheinen in der Praxis inzwischen weitestgehend in Rauch aufgegangen zu sein.

2018, zu „fake-news“-Zeiten, Hass- und Hetze im Netz und anderswo, darf ich ganz allgemein anmerken – der vielzitierte Begriff „Lügenpresse“ greift noch deutlich zu kurz.

Es geht, mehr denn je und auf allen Ebenen, nur noch um Einfluss, Macht und um´s Geld.

Das gesamte Recht dazu – kann man zur Zeit vielleicht noch nicht komplett kaufen.
Man darf jedoch vermuten, „wir“ sind schon sehr nah dran, genau das zu erleben.
Beziehungsweise ist auf der Ebene „öffentlich-rechtlich“ gesehen, tatsächlich alles recht klar.

Eine bekannte Band brachte in einem Song mal das Wortspiel von „Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht“. Gemeint war ein ganz bestimmtes Druckerzeugnis, in dem es andauernd um die Luft- und Meinungshoheit über genau diese aufgeführten Gebiete geht.

Der dahinterstehende Verlag-Konzern macht Meinung und er hat hierzulande sehr offensichtlich einen grossen Anteil an der Meinungs-Macht.

Im besagten Fall Artikel „trash“ wurden von einer Spezialabteilung eben dieses Verlages „Spezialsuchmaschinen“ eingesetzt, um eine, ansonsten gar nicht leicht auffindbare, Datei aus dem word wide web herauszufiltern.

Aufgrund derer dann ein (angeblich) rechtswidriger Inhalt unterstellt worden ist
= Verstoss gegen das Zitatrecht, verbunden mit einer erklecklichen Geldforderung.

Umfangreiche Details zu dieser Angelegenheit würden den Leser an dieser Stelle vermutlich massiv überfordern oder vielleicht gar nicht interessieren.

Wie die Sache vor Gericht praktisch ausgegangen wäre, ist schwer einschätzbar.
Letzter Stand der „Argumentation“ der Gegenseite im Vorfeld war, dass MEIN Artikel (TTT) „wissenschaftlichen Ansprüchen“ nicht genügen würde.
Weswegen das aufgezeigte Zitieren unzulässig gewesen sein soll.

Über sowas hätte man (vor Gericht) bestimmt trefflich und teuer streiten können, aber genau das war es mir zu diesem Zeitpunkt und bei dieser Sache nicht wert.

Eine zutreffende Weisheit besagt:
„Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand“

Bedeutet = sinngemäss ist es ähnlich wie bei schwierig zu bewältigenden nächtlichen Raubüberfällen
„Lieber um 50 EURO ärmer, als ein Loch in der Brust“

Die meistens sinnvollste Devise kann also nur lauten:
„Wenn möglich...vermeiden“

Genau das war für mich seinerzeit der Beweggrund, lieber gleich ALLE Inhalte auf dem damaligen webserver komplett zu löschen und dann auch noch weltweit einigermassen wirklich „komplett“ verschwinden zu lassen.

Übrigens ist sowas gar nicht so einfach zu bewerkstelligen und mindestens 2 Institutionen auf diesem Planeten haben die gelöschten Daten dann wohl trotzdem noch zu ihrer Verfügung.

Ansonsten war damit sehr viel, was ICH über Jahre mal geschrieben hatte, so ziemlich unwiederbringlich weg. Mühsam, sich darüber aufzuregen. Es ist halt so.

Den nachfolgenden Sachbeitrag „Turnen, Trash, Taekwondo“ habe ich jetzt einfach mal wieder restauriert. Einfach zum Lesen und Nachdenken. Ohne links und Zitate.

Der geneigte Leser sollte bei dieser Gelegenheit vielleicht noch über folgende (anno 2018 aktuelle) Begriffe nachlesen und nachdenken:


„Datenschutzgrundverordnung“

„Netzwerkdurchsetzungsgesetz“

„Leistungsschutzrecht“


Vor allem diejenigen Leser und Schreiber, die (immer noch) glauben, dass ihnen nie etwas passieren kann.

Weil sie ja gar nichts zu verbergen und bestimmt auch nichts falsch gemacht haben.

Also immer schön weiter twittern, facebooken, whatsappen, instagrammen...mit Karte zahlen oder wo DU den richtig Falschen unmittelbar ins Netz gehst.

Vorerst lassen die „Rechteverfolger“ die meisten kleinen Fische erstmal nur zappeln, wie sie wollen.

Wetten, dass ICH dabei, Stand 2018, ziemlich richtig liege.

Ich google mit Dir um den Wetteinsatz Deiner Wahl.



---

BRIEF
Datum 02.04.2011

H.ABLATT
z.Hd. Chefredakteur C.S.
A-S-Platz 1
2 H


A-S-Infopool-Rechteverfolgung ./. Gilbert Kapkowski
oder
Warum ein „nicht wissenschaftlicher Artikel“ EUR 1.000 Strafe kosten soll…



Sehr geehrter Herr S,
liebe Redaktion H.ABlatt,


man sollte im Leben wirklich nicht alles auf dem „Rechtsweg“ geradebiegen, aber nach der ersten Antwort von A-S-AG „Rechteverfolgerin“ F.P. auf meinen Erklärungsversuch im Hinblick auf „Urheberrechte“ sah ich mich schweren Herzens genötigt, einen Anwalt einzuschalten.

Zur „Schadensbegrenzung“ kommt also noch eine Anwaltsrechnung dazu.

Wie strittige Meinungen über „Rechte“ unter dem Strich abgerechnet werden, wenn die Profis ans Werk gehen, ist mir aus einiger Lebenserfahrung bereits vertraut.

Genau aus diesem Grund möchte ich die ganze Sache ausserjuristisch noch einmal ansatzweise „journalistisch“ aufarbeiten. Deswegen schreibe ich diesen Text an Sie.

TATSACHE
Ich habe (als nicht-professioneller) Freizeit-Journalist im Jahre 2007 einen medienkritischen Artikel verfasst und diesen auf der ursprünglichen Webseite www.etftaekwondo.de im Zeitraum 15.September 2007 (Erstellung der Datei) bis schätzungsweise ca. November 2007 veröffentlicht.

Mein Original-Artikel mit dem Titel „trash“ liegt zum Lesen bei.
Vielleicht findet er von Ihnen nachträglich irgendwie noch unter journalistischen Gesichtspunkten Beachtung und nicht nur unter rein rechtlichen.

Ich darf anmerken, dass durch das vollständige Zitieren der thematisch sehr passenden Artikel aus dem H.ABlatt, inclusive genauer Quelle und Verfasser, mein Motiv erkennbar sein sollte, Urheberrechte anderer gerade NICHT zu verletzen.


Wie ich inzwischen erfahren habe, sollen „Motive“ im Urheberrecht wiederum keinerlei Rolle spielen.

Sehr viele Leser wird mein Artikel vermutlich nicht erreicht haben, insbesondere nicht, nachdem die besagte Datei „trash.htm“ gar nicht mehr auf der o. g. Webseite verlinkt gewesen ist.

Seit der Löschung der zugrundeliegenden Kommentar-Startseite war besagter Artikel „trash.htm“ nämlich nur noch äusserst versteckt auf dem server vorhanden.

Es ist bei der Vielzahl damals gelöschter Dateien von mir einfach nur übersehen worden, auch diese einzelne Datei zu löschen.

Also im klassischen Sinne war langfristig gar nichts veröffentlicht, sondern allenfalls nur kurzfristig im „rechtlichen“.

Im Zeitalter der Spezialsuchmaschinen, google-caches und automatischen Web-Archiven ist die Rechtsverletzung vorprogrammiert gewesen.

Vor ein paar Jahren gab es diese „Suchroutinen“ vermutlich noch gar nicht, aber im vorliegenden Fall erlaubt diese neue Technik in Kombination mit einer passenden Rechtslage der A-S-infopool-Rechteverfolgung den Anspruch auf einen erklecklichen „Schadenersatz“ für genaugenommen GAR NICHTS.

Denn welcher Schaden soll hier tatsächlich entstanden sein ?

Die von mir zum Thema passend zitierten Artikel anderer Autoren habe ich nicht in unlauterer Absicht verwendet, sondern umgekehrt allenfalls darauf aufmerksam gemacht.

Was ja eher „Werbung“ für das online-Lesen des H.ABlattes darstellt.

Für diese „Nutzung“ über einen, von den Verfolgern hochgerechneten Zeitraum von 3 Jahren+ werden mir jetzt EUR 1.000 in Rechnung gestellt.

Sie werden mir zugestehen, dass für so einen überraschenden Betrag von EUR 1.000 ein alter Mann lange und oft Zeitungen austragen muss.

Ich bin zeitlebens immer nur unbezahlter „Hobbyschreiber“ gewesen und habe bislang mit keinem einzigen meiner Artikel Geld verdient.

Sie können sich Ihrerseits auf den geltenden Stand des Urheberrechtes beziehen und meinen Brief nicht weiter beachten.

Allerdings habe ich bei Zitaten aus anderen Quellen bzw. Presseorganen noch niemals eine solch drastische „Rechteverfolgung“ erlebt wie jetzt diese aus dem Hause AS.

Es geht bei dieser Rechteverfolgung wohl mehr um ein neuzeitliches Geschäft, mit denen selbstverständlich nicht die Journalisten, sondern sehr spezielle Verfolger beauftragt sind.

Ich gebe nur zu bedenken, dass im vorliegenden Fall „grosse“ Journalisten einem ganz kleinen Journalisten sehr unkollegial eins reinwürgen.


Mit freundlichen Grüssen
Gilbert Kapkowski



ANTWORT ?

KEINE !


zuletzt bearbeitet 25.06.2018 10:37 | nach oben springen


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